Zum Hauptinhalt springen

Impuls 1. Fastensonntag 2026

Was führt mich in Versuchung?

Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt, dort wurde er versucht.

Versuchung 1
Nach 40 Tagen fasten trat der Versucher an ihn heran und sagte:
Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird.
Jesus war sicher hungrig und brauchte Nahrung, das leibliche Bedürfnis war eine Falle.
Doch Jesus wehrt ab, er verweist darauf, dass der Mensch nicht vom leiblichen Brot lebt, sondern von jedem Wort aus Gottes Mund.

Konsequenzen für mich:
Solche Fallen kenne ich auch in meinem Leben. Es hilft bewusst auf meine Bedürfnisse achten, das leibliche aber nicht überzubetonen.

Versuchung 2
Der Versucher nahm ihn mit auf den Tempel und sagte:
Wenn du Gottes Sohn bist, so stürze dich hinab; denn es heißt: Seinen Engeln befiehlt er: Sie werden dich auf ihren Händen tragen,
Doch Jesus weist auch das zurück. „In der Schrift heißt es auch:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Hier wird Jesus als „Sohn Gottes“ bezeichnet, die Versuchung ist, dass er Geltung und Anerkennung beweisen kann.

Konsequenzen für mich:
Selbstbewusst sein, meine eigenen Stärken sehen und sie benennen. Nicht auf „Einflüsterungen“ der anderen hören.

Versuchung 3
Der Versucher führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht
Er sagte: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.
Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.
Nur Gott hat die Macht über sein Leben, ihm gehört seine Liebe.

Konsequenzen für mich:
Frage: Welche „Götter“ bestimmen mein Leben? Ich muss mich immer wieder fragen, nach wem oder was richte ich mein Leben aus? Wem gebe ich Macht und Raum in mir?

Sr. Margit Herold
Geistliche Beirätin KDFB DV Würzburg

Bild: Sr. Margit Herold

#kdfb #fastenzeit #versuchung #ausrichtung